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Laminitis

Hufrehe bei Pferden und Pony's ist ein häufig auftretendes Problem. Die genaue Ursache von Hufrehe ist immernoch unklar, allerdings werden stets mehr Risikofaktoren bekannt.

 

Ein Sprotpferd, das täglich trainiert wird, hat nur eine kleine Chance an Hufrehe zu erkranken. Eine andere bemerkenswerte Tatsache ist das Pferde in Naturgebieten auch selten an Hufrehe erkranken.

 Quelle: http://www.hufschmied-hufbeschlag.de/

Was ist Hufrehe?

Hufrehe (Fachbegriff: Laminitis) ist eine Entzündung der Huflederhaut, der Verbindungsschicht zwischen Hufbein und Hornkapsel. Die Huflederhaut ist wie ein Klettverschluss, der Knochen und Hornschuh fest aber gleichzeitig flexibel aneinander fixiert. Wenn sich diese Klettverschluss-Schicht (also der Aufhängeapparat des Hufes) entzündet, spricht man von Hufrehe. Vergleichbar mit dem Schmerz eines eingrerissenem Nagels und diesen Schmerz kennt jeder nur zu gut!

Ein Tier, welches an Hufrehe erkrankt ist, hat diesen Schmerz in den Hufen, wobei man sich darüber bewusst sein sollte, dass das Pferd jeden Tag auf seinen Hufen stehen muss. Am häufigsten tritt die Hufrehe bei den Vorderbeinen auf. Das folgt aus der Tatsache, dass ein Pferd das meiste seines Gewichtes darauf lagert.

 

Woran können Sie sehen, dass Ihr Pferd an Hufrehe erkrankt ist?

Abhängig von der schwere und dem Fortschritt der Krankheit kann man es an den folgenden Symptomen erkennen:

  • Das Pferd steht mit ausgestreckten Vorderbeinen und beugt sich nach hinten, auf diese Weise kann es die Vorderbeine entlasten. Falls es an allen Hufen betroffen ist, setzt es seine Vorderbeine etwas nach hinten und seine Hinterbeine etwas nach vorne (unterständig) um sein Gewicht so gleichmäßig wie möglich zu verteilen.
  • Das Pferd möchte lieber nich laufen, läuft steif oder geht als ob es "auf Eiern" laufen würde. In diesem Fall versucht das Pferd so gut es kann mit dem hinteren Teil des Hufes zu landen weil es an diesem Punkt am wenigsten schmerzhaft ist. Folge: Ihr Pferd oder Ihr Pony liegt viel.

 

Was sind die Risikofaktoren um an Hufrehe zu erkranken?

 

Kraftfutter

Kraftfutter enthält viel Getreide welches reich ist an Kohlenhydraten aber seit neuestem auch an Ballaststoffen. Die Kohlenhydrate werden hierdurch sehr schnell frei gesetzt, bauen sich aber genau so schnell wieder ab. Trotz der Anstregung der Bauchspeicheldrüse steigt derBlutzucker sehr schnell an um dann kurze Zeit sp"ter wieder sehr schnell zu sinken...

 

Zuckerrübensirup

Zuckerrübensirup ist ein vielmals verwendeter Bestandteil in Kraftfutter (wie Müsli) da Zuckerrübensirup Staubigkeit entgegen wirkt und Pferde es sehr lecker finden. Außerdem wird Zuckerrübensirup meistens als Hauptbestandteil Futterblöcken verwendet. Je gieriger Pferde ihr Futter verschlingen, desto lieber kaufen es Menschen. Zuckerrübensirup ist allerdings ein Restprodukt von der Zuckerindustrie und besteht hauptsächlich aus schnell verdaubaren Zuckern.

 

Fruktane

Frisches Vorjahrs-/Wintergras isi eine beunruhigende Ursache von Hufrehe. Früher wurde angenommen, dass Hufrehe durch einen hohen Eiweißgehalt hervorgerufen wird, diese Theorie ist jedoch inzwischen überholt. Eiweiß liefert höchstens einen Beitrag zur Chance daran zu erkranken.


Als Hauptverursacher wird inzwischen der hohe Fruktangehalt in Gras angegeben. Ein erhöhter Fruktangehalt entsteht wenn das Gras nicht zu einem normalem Stoffwechsel (Wachstumsprozess) im Stande ist. Das Gras ist sog. gestresst. Die Temperatur des Grases spielt hierbei eine Rolle. Eine zu niedrige Temperatur kommthauptsächlich im Frühjahr vor, möglicherweise ist das der Grund, warum Frühjahrsgras einen schlechten Ruf hat. Der Fruktangehalt kann auch hoch sein, wenn zum Beispiel der Frost auf dem Wintergras aus bleibt.

 

Übergewicht

Übergewicht bei einem Pferd oder einem Pony in Kombination mit zu wenig Bewegung und energiereichem Futter erhöht die Chance auf Hufrehe.


Überlastung

Überlastung eines Fußes, zum Beispiel wenn das andere Bein eine Blessur hat (Kollaterale Hufrehe).

 

Behandlung von Hufrehe.

Als erstes ist es wichtig um Unterstützung zu geben.

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Ruhe

Ihr Pferd ausruhen, wobei es dennoch wichtig ist, dass ihr Pferd, abhängig vom Ernst der Krankheit, viel Bewegung bekommt. Die Hufe kalt abspritzen oder falls möglich die Hufe in Schlamm stellen. Das Kühlen soll schmerzlindernd wirken und der Huf sollte weicher werden. Bei sehr akuten Fällen kann durch den Schmied eventuell ein Teil de Hufwand entfernt werden, sodass die Flüssigkeit austretenkann.

 

Hufe pflegen

Es ist in jedem Fall wichtig den Rat Ihres Schmiedes ain zu holen, da er durch richtiges pflegen oder durch Anbrigen eines Hufeisens einer chronischen Veränderung des Hufes vorbeugen kann, das Tier neigt nämlich dazu um so viel wie möglich auf der Hinterseite seines Hufes zu laufen.

 

Das Folgende können Sie tun um Hufrehe vor zu beugen:

  • Vermeiden Sie die Aufnahme von Fruktan. Sorgen Sie für einen Fütterungsplan der zu Ihrem Pferd passt. Hierfür können Sie den Rat Ihres Tierarztes einholen oder einen Futterexperten auf dem Gebiet. 
  • Sorgen Sie beim Weidegang dafür, dass Ihr Pferd nicht zu viel, zu kräftige und zu zuckrige Nahrung aus dem Gras holt. 
  • Beugen Sie einer plötzlichen änderung der Futterration vor.
  • Passen Sie die Rationen den Bedürfnissen Ihres Pferdes an.
  • Gehen Sie vorsichtig mit zuckerhaltigem Futter um.
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